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Dopingfälle bei den Paralympics

Kurze Zeit, nachdem in Peking die Paralympics eröffnet wurden ist bekannt geworden, dass ein Deutscher Teilnehmer positiv auf Doping getestet worden.

Der 33-jährige Rollstuhl- Basketballer Ahmet Coskun benutzte seit einem Jahr ein Haarwuchsmittel gegen Haarausfall, dessen Substanz Finasterid seit 2019 auf der Dopingliste steht.

„Ich habe dabei nur an meine Haare gedacht“ so Coscun, allerdings hat er den Deutschen Behindertensportverband nicht darüber informiert.

Zwar bewirkt Finasterid keine direkte Steigerung der Leistung, er verschleiert allerdings leistungssteigernde Dopingmittel.

Der 33-jährige musste die Heimreise antreten und wird wohl einige Zeit gesperrt werden, für das Team wird es allerdings keine Konsequenzen haben.

Auch wurde in den letzten Tagen über Doping im Kraftsport berichtet.

Bei zwei Gewichtshebern wurden anabole Steroide(Muskelaufbaupräperate) im Urin gefunden
Beide Teilnehmer wurden für zwei Jahre gesperrt und durften nicht weiter an den Paralympics teilnehmen.
Berichten zufolge gilt der Fall Ahmet Coskun jedoch nicht als ofizieller Dopingfall der Paralympics, da die Probe bereits während eines Trainingslagers im August entnommen wurde.

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